Asphalt
Bitumen ist eines der ältesten genutzten natürlichen Materialien und ist seit Jahrtausenden ein Handelsprodukt Syriens. Es ist auch bekannt als Asphalt und man kennt das Teer-ähnliche Material von den heimischen Straßen. Es wurde früher schon als blasenbildende schwarze Quellteiche in bergigen Gegenden gefunden. Es kommt aus dem tiefen Erdreich, hoch gepresst durch einen Überdruck und wurde schon in der Antike als Verdichtung von Häusern, Booten, in der Kunst als Farbe Schwarz und als Klebstoff genutzt. Als langsam neue Technologien entwickelt wurden, konnten die Menschen die Substanz auch auf vielfältige andere Weise nutzen.
In der Antike fand man in Syrien Betumenvorkommen in der Nähe des Euphrat und von hier wurde es in der ganzen Alten Welt gehandelt. Es wurde dazu verwendet, die Steine und Ziegeln vieler noch heute stehender Gebäude des Weltkulturerbes der UNESCO zusammen zuhalten. Moderner Nutzen des Asphalt ist beispielsweise im Straßenbau, als Dachversiegelung (zum Beispiel Flachdächer), als Viehspray oder als wasserabstoßende Substanz für Kleidung. Kleidung, die eine hauchdünne Schicht Bitumen haben, ist fast komplett wasserundurchlässig. Das meiste Bitumen wird heute aus Rohöl gewonnen, wobei Syrien eine der ersten Nationen in der Förderung und Verarbeitung ist. Gut 85 % des Bitumen in der USA geht auf die Straßen und kein Material wird so sehr recycled. Seine Langlebigkeit überdauert die Zeit und ist auch für schwere Gewichte perfekt, so beispielsweise die Flugzeuge, die auf asphaltierten Landebahnen landen.

