Import und Export in Syrien

Syrien ist ein mittelständisches Land in Bezug auf wirtschaftlichen Wachstum. Öl und landwirtschaftliche Produkte waren Jahrzehnte lang der tragende Exportfaktor. Doch als das Öl immer weniger wurde, verlagerte die Regierung ihr Wirtschaftseinkommen. Petroleum wird in den letzten Jahren erheblich gefördert, Technologien versprechen hier einen guten Wirtschaftszweig. Die Landwirtschaftlich kann in guten Jahren bis zu einem Drittel des gesamten Wirtschaftseinkommen ausmachen. Die Regierung steckt hier viel hinein, da es den Export zum einen ankurbeln, aber auch eine gewisse Nahrungsunabhängigkeit erreicht werden soll.

Auch die Industrie spielt eine gewisse Rolle in der syrischen Wirtschaft. Ein großer Anteil des Imports haben Rohmaterialien und Ausrüstung für die Landwirtschaft und den industriellen Sektor. Gut ein Drittel der Arbeitskraft Syriens ist im Industriesektor beschäftigt. Dieser Sektor hat in den letzten Jahren zu genommen, da eine Öffnung der Regulationen private Investoren und private Finanzierungen ermöglichte. Viele Jahre ist die Industrie unter der Kontrolle der Regierung gewesen.

In der letzten Zeit wurde auch das natürliche Gas gefördert. Ölreserven sind beim Versiegen und mit der Umkehrung zu Erdgas kann Syrien vielleicht das eigene Erdöl etwas strecken. Die Prognosen sind jedoch eher, dass es in näherer Zukunft vom Export- zum Importland wird.

Einer der wichtigsten Produkte Syriens kommen aus der eigenen Tradition. Syrische Handwerker produzieren heute noch wunderbare Möbel und Kleidung. Trockenfrüchte sind ebenfalls eine alte Tradition und heute noch viel genutzt. Trotz der Industrie ist Syrien aber eher ein Handelsland, so wie seit Jahrhunderten. Seine eindeutig vorteilhafte Lage zwischen Ost und West hat den Syriern Jahrtausende lang bestes Handelswissen sammeln lassen.