Phosphat
Syriens Export hat sich erheblich in den letzten Jahren erweitert. Die Entdeckung großer Phospatvorkommen hat die Regierung dazu bewegt, sich diesem Sektor intensiv zu widmen. Das Land hat außer Posphat, Erdöl und Erdgas so gut wie keine Mineralvorkommen. Bis zum Jahr 2001 war es der Staat, der diese Industrien kontrollierte. Danach wurden die Unternehmen geöffnet und private Investoren wurden zu Investitionen aufgerufen.
Der Phosphatabbau in Syrien steht auf dem sechsten Platz, damit steht es auf dem fünften Platz in der weltweiten Exportrangliste. Das meiste Phosphat wird nach Europa geschifft. Die Produktion beläuft sich auf 1.3 Millionen Tonnen pro Jahr. Phosphate, die nicht ins Ausland gehen, werden hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt. Vier Fünftel gehen jedoch als Exportprodukt aus dem Land. Die Reserven des Phosphats werden wahrscheinlich in der näheren Zukunft wie andere Mineraldepots ausgeschöpft werden.
Der industrielle Nutzen des Phosphats ist weitreichend. Phosphor kommt in natürlicher Weise in Phosphatvorkommen vor. Es wird beispielsweise in zündbarer Munition, Feuerwerk, Dünger und als Zusatz, um Metall gegen Korrosion zu schützen, genutzt. Phosphor hat zudem die Eigenschaft noch weitere andere Metalle zu halten. Diese Metalle können ins Grundwasser übergehen, wenn sie nicht korrekt behandelt werden.
Phosphat können einen stark polarisierenden Effekt auf die Umwelt haben, wenn es nicht mehr in der ursprünglichen Form vorhanden ist. Es wird als Dünger genutzt, da es das Wachstum von einigen Pflanzen fördert, andere aber stark beeinträchtigt. Wird die Substanz zu bestimmten Düngern hinzugegeben,beeinflusst es das Wachstum bestimmter Pflanzen. Dadurch ist die Nahrungsproduktion weltweit positiv beeinflusst.

