Textilien
Syren befindet sich im Vorderen Orient, einbettet zwischen der Türkei, Irak, Jordanien und dem Libanon und somit zwischen Europa und Zentralasien.
Syrien hat sein größtes wirtschaftliches Einkommen auf Grund der Erdölvorkommen. Trotz des starken Rückgangs der Vorkommen, basiert noch gut ein Viertel der Einkünfte auf dem Erdöl. Auch Baumwolle ist ein große Exportgeschäft und bringt gut 30 % des Gesamteinkommens. Dadurch bringt es gut 7 % des weltweiten Exports von Baumwolle ein. Es gehört dabei zu den ganz großen Baumwollproduzenten mit bester Qualität wie die Türkei und Griechenland. Durch die hervorragende Baumwolle ist auch die Textilindustrie in Syrien recht ausgeprägt, genauso wie für Garne und ähnliches. Jedoch ist es durch die schlechte Infrastruktur und wenige professionelle Arbeitskraft nicht eines der führenden Länder für Bekleidung.
Ein beträchtlicher Teil der exportierten Baumwolle geht in die Kleidungsproduktion. Namhafte Designer aber auch große Massenhersteller nutzen Baumwolle aus Syrien. Verkauft werden diese Kleidungsstücke in alle Welt, auch deutsche Versandhäuser wie beispielsweise Stylight oder Planet Sports haben Textielien aus Syrien im Sortiment.
Syriens Import bezieht sich hauptsächlich auf seine Nachbarländer. Eines der größten Importprodukte sind Ausrüstungen für Transport, elektrische Maschinen, Metallprodukte sowie Nahrungsmittel wie Geflügel und Lebendtiere. Außerdem importiert Syrien chemische Mittel und im Land nicht erhältliche Rohprodukte (außer Brennstoff). Syrien hat auch einen großen Importbedarf an fermentierten Nahrungsmitteln wie beispielsweise Käse, den es aus Europa bezieht.
Erst kürzlich hat Syrien den Markt zum Import von privaten Gebrauchtwagen, die nicht älter als 2 Jahre sind, frei gegeben. Diese Art Import ist genau geregelt und geht nur über syrische Häfen.

