Wirtschaft in Syrien
Syrien ist auf gutem Wege, ein wichtiger Wirtschaftspartner zu werden und spielt eine führende Rolle in der Wirtschaft des Vorderen Orients. Das Land hat ein mittleres Einkommen und eine stabile, gut durchwachsene Wirtschaft. Handel, Energie und Landwirtschaft sind hier die Schwerpunkte. Durch die globale Wirtschaftskrise gibt es heute in Syrien 20 % Arbeitslosigkeit und die Differenz zwischen der obersten, reichen und der unteren, armen Schicht klafft weit auseinander.
Durch die ausgesprochen günstige Lage ist Syrien seit jeher eines der größten Handelsnationen im Osten. Die syrischen Männer und Frauen beschäftigen sich von Weben bis Obst einpacken bis zu großen Bauvorhaben. Die meisten Importartikel des Landes sind Rohprodukte, die für die Landwirtschaft oder den Handel genutzt werden. Rohöl und raffiniertes Öl sind die größten Exportartikel Syriens, doch andere Produkte wie Baumwolle, Obst, Weizen und Kleidung sind ebenfalls lebenswichtig für die Bevölkerung.
Das Land war lange Zeit auf äußere Hilfe angewiesen und hat eine hohe Schuldensumme angehäuft. Doch in den letzten Jahren hat das Land viele dieser Schulden wieder abgezahlt und einige der großen Schuldner haben diese aufgehoben, beispielsweise Russland, einer der größten Unterstützer des Landes.
Ein Großteil der Arbeitskraft wird in die Landwirtschaft gesteckt. Fast 40 % wird in die Regierungsarbeit gesteckt, doch mehr als 70 % der Bevölkerung verdient weniger als 100 US-Dollar im Monat. Gut 700.000 Haushalte haben gar kein Einkommen.

